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Man muss das Rad der Geschichte weit zurückdrehen, um auf die ersten Spuren des Hotels PAUSA zu stoßen. Die älteste Urkunde, in der die „Pausa“ namentlich erwähnt wird, stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert. Damals mussten die Grenzen zwischen Fleimstal auf der einen Seite und Montan-Neumarkt auf der anderen Seite festgelegt werden. Der deutlichste Markierungspunkt war eine für die Pferdekutschen ideale Raststätte. Auf italienisch und im Volksmund die „Pausa“.

Die „Pausa“ als Gasthof und Hospiz entstand vermutlich schon kurz danach. Und so konnten auf dem bisherigen Bauernhof bald nicht nur die Zugtiere, sondern auch Händler und Reisende eine „Pause“ einlegen und sich ausruhen. Gleichzeitig wurde an der selben Stelle eine Zolleinhebungsstelle eingerichtet. In einer Urkunde aus dem Jahre 1787 werden die entsprechenden Tarife genau angeführt:

  • 6 Gulden für einen leeren oder vollen Wagen;
  • 2 Gulden für ein Pferd oder Esel;
  • 1 Gulden für einen kleinen Esel;
  • 1 Gulden für einen Ochsen, einer Kuh oder einem Kalb;
  • ¼ Gulden für eine Ziege, Bock, Ferkel oder ähnlichem.

Im Jahre 1800, am 24. Jänner, wurde der bekannte K.K. Baudirektor Leonhard v. Liebener zu Pausa geboren. Er war ein Schöpfer großer Straßen und Brückenbauten in Tirol, ein Erforscher der Mineralogie und Geologie Tirols, und er schuf angesehene Werke als Zeichenkünstler und Kupferstecher

Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts wurden die sogenannte neue Fleimstaler Straße gebaut. Da diese aber nicht mehr am Pausahof vorbeiführte, ersuchte der damalige Besitzer, Simon Thaler um die Genehmigung, einen neuen Gasthof direkt an der Straße zu errichten. Aus diesem wurde dann das heutige Hotel PAUSA, in dem in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg übrigens sogar Heubäder angeboten wurden.

Bereits zu dieser Zeit arbeiteten die Großeltern des heutigen Besitzers als Hausmeister und Kellnerin in diesem Betrieb. 1929 erwarb dessen Sohn Josef Saltuari, der gelernter Tischler war, zum Preis von Lire 33.000 den Gastbetrieb. Da das Haus über die Jahre und vor allem durch den Krieg etwas heruntergekommen war, machte sich der frühere Beruf des neuen Besitzers bezahlt. Eigenhändig machte er sich daran, den Gasthof zu renovieren.

Das handwerkliche Geschick gab Josef Saltuari auch an seinen Sohn weiter. Als genau 50 Jahre später, Walter Saltuari und seine Frau Klara Amplatz, den Betrieb übernahmen, hatten sie deshalb alle Voraussetzungen , die Tradition des Hauses fortzusetzen. 1980, ein Jahr nach dem Generationswechsel, richtete Walter Saltuari das ganze Hotel neu und geschmackvoll ein und erweiterte es auf die heutige Größe.

Die bekannten traditionellen Gerichte, welche die Chefin selbst kocht, sind nach wie vor hausgemacht. Das Hobby von Walter war die Metzgerei, und noch heute werden alle Speck-, Schinken- und Wurstwaren nach seinen Rezepten hergestellt. Ein besonderes Anliegen ist es, zum einen Produkte aus dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb bzw. einheimische Waren zu verwenden und sie zum anderen so naturbelassen wie möglich anzubieten.

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